Dungeon Descent führt dich in einen Voxel-Dungeon, in dem du von Raum zu Raum voranschreitest, um zu überleben, Beute zu sammeln und immer tiefer hinabzusteigen. Schon in den ersten Augenblicken zwingt das Spiel zu einem nervösen Rhythmus, denn jeder Raum kann sich vor Gruppen von Monstern schließen, die dich überwältigen, wenn du reglos bleibst. Du trittst ein, beobachtest, dann weichst du im richtigen Moment aus, um Schläge zu vermeiden, bevor du mit der Waffe zurückschlägst, die zur Situation am besten passt. Sehr schnell öffnest du Truhen, vergleichst deine Ausrüstung und stapelst Waffen, Rüstungen, Verbesserungen und Artefakte, um einer Schwierigkeit standzuhalten, die ohne Verzögerung steigt. Das Vergnügen entsteht aus dieser ständigen Spannung, wenn ein Kampf noch beherrschbar schien und dann plötzlich umschlägt und dich zwingt, in einer Sekunde deine Herangehensweise zu ändern. Im Verlauf des Abstiegs spürst du, dass jede Entscheidung zählt, denn eine Waffe, die gegen eine schnelle Gruppe effektiv ist, ist nicht unbedingt für eine schwerere Konfrontation geeignet, und ein zu lange aufgehobenes Artefakt kann dir im schlimmsten Moment fehlen. Manche Räume werden zu wirklichen Blockaden, entweder weil die Gegner härter zuschlagen oder weil die kleinste Verzögerung dich zu lange aussetzt. Du musst also entscheiden, wann du aggressiv spielst, wann du abwartest und wann du auf einen neu gefundenen Gegenstand setzt statt auf eine bewährte Option. Der Fortschritt beschränkt sich nicht darauf, ein paar Minuten zu überleben, da die Biome feindseliger werden und dich schließlich zu brutalen Bossen führen, die sowohl deine Vorbereitung als auch deine Reflexe prüfen. Wenn du standhältst, sich die Beute anhäuft und das nächste Level sich schließlich öffnet, macht die Abstiegsfahrt Lust, noch weiter zu gehen. Viel Spaß!
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