Canyon Drifter setzt dich auf ein 2D-Trial-Motorrad, gegenüber engen Strecken, auf denen jede steile Auffahrt, jede Unebenheit des Geländes und jeder Sprung ein wirkliches Lesen des Reliefs verlangen. Schon in den ersten Metern spürst du, dass das Vorankommen nicht nur von der Geschwindigkeit abhängt, sondern vor allem davon, wie du das Gleichgewicht des Motorrads verteilst, um die Traktion zu behalten und die Räder an der richtigen Stelle aufzusetzen. Du beschleunigst, um Schwung zu holen, du bremst die Maschine vor einem Geländeabbruch, dann verlagst du das Gewicht des Fahrers, um zu vermeiden, dass du dich überschlägst oder das Motorrad nach vorne eintaucht. Eine Passage, die einfach schien, kann zur Falle werden, sobald eine Landung schlecht vorbereitet ist, und ein misslungener Versuch lässt dich an einer Stufe feststecken oder ohne genügend Impuls, um das Motorrad wieder anzutreiben. Das Spiel gewinnt dadurch eine sehr packende Dimension, weil du zwischen präzisem Fahren und Einstellungen in der Garage wechselst. Wenn eine Strecke fast unmöglich zu beenden scheint, kannst du die Einstellungen deines Motors überarbeiten, um ihn besser an den Untergrund und das Profil des Kurses anzupassen, was manchmal eine unspielbare Strecke in einen endlich beherrschbaren Parcours verwandelt. Die Jagd nach der Bestzeit erzeugt eine konstante Spannung, denn es reicht nicht, ins Ziel zu kommen; du musst auch sauber hintereinander fahren, um in der Rangliste aufzusteigen. Auf dem Telefon erscheinen beim ersten Kontakt mit dem Bildschirm vier Touch-Buttons, mit denen du sofort die gleichen Fahroptionen findest. Zwischen dem vorsichtigen Anfahren einer brüchigen Passage und dem Wunsch, auf einer riskanteren Linie einige Sekunden zu gewinnen, erzählt jeder Versuch einen kleinen Kampf gegen das Gelände. Viel Spaß!
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